Goslar

Überall im Oberharz und auch in Clausthal-Zellerfeld begegnet Ihnen das Autokennzeichen GS. Es ist die Abkürzung für die über 1000 jährige Kreisstadt Goslar mit mittelalterlichem Stadtbild, gelegen am Nordrand des Naturparkes Harz. Die Innenstadt mit der Fußgängerzone war von einer hohen Mauer mit dicken Wachtürmen umgeben, von denen heute noch Teile der Außenwälle und einige Türme erhalten geblieben sind, so z. B. der Zwinger, der ein kleines Museum und ein Restaurant in dem meterdicken Mauern beherbergt.

In Goslar gibt es viel zu sehen. Planen Sie, je nach Interesse, mindestens drei Tage zur Besichtigung ein. Der Einkaufstrip
Neben den großen Ketten C&A, Karstadt und Woolworth finden Sie in der Fußgängerzone diverse Einzelhandelsunternehmen, so z. B. Hottenroth mit schönem Porzellan, Besteck, Gläsern, Geschenkartikeln, Spielwaren, Bastelartikeln und Haushaltwaren, mehrere Schuhgeschäfte, diverse Schmuck- und Geschenkartikelläden, exklusive Modegeschäfte für junge und damenhafte Mode, einen Buchladen, ein Teegeschäft, einen Tabakwarenladen, Fleischerein, Bäckereien, Blumenladen, ein Stoffgeschäft u. v. m. In der Kaiserpassage gleich hinter C&A lässt es sich gemütlich im Warmen bummeln.

In dem Außenbereichen finden Sie einen großen Realmarkt, den Mediamarkt, einen Schnäppchenmarkt, das Möbelgeschäft Tejo und einige Heimwerkermärkte.

Parken können Sie z. B. in den Parkhäusern bei Karstadt oder C&A und beim Realmarkt. Wer einen kleinen Fußweg nicht scheut, lässt sein Auto ganz stressfrei auf dem Osterfeld (Nähe Tennishallen) stehen. Wer mit dem Bus oder der Bahn ankommt, kann bequem die Fußgängerzone erkunden, die nur 2 Minuten entfernt ist.

Die Stadtwanderung
Die Tourist Information auf dem Marktplatz in Goslar bietet sehr interessante Stadtführungen an. Allerdings sollten Damen keine hohen Absätze tragen, da in der Altstadt und auch teilweise in der Fußgängerzone grobes Kopfsteinpflaster verlegt wurde.

Wer lieber alleine das Terrain erkundet, sollte folgende Punkte gesehen haben:
  • Kaiserpfalz (Parkplatz vorhanden)
  • weiter Richung Innenstadt zum Kunsthandwerkermarkt im Großen Heiligen Kreuz
  • abiegen zum alten Wasserrad - Lohmühle
  • weiter Richtung Marktplatz mit 'Adlerbrunnen'
  • unbedingt das Glockenspiel anschauen, in der Wartezeit den Dukatenscheißer am Hotel Kaiserworth ansehen
  • anschließend um die Kirche herumgehen, um das Hotel Brusttuch zu würdigen (neben der spektakulären Form des Gebäudes, ist es u. a. für eine Figur (die Butterhanne) unterm Dach bekannt, die die Herstellung des Harzer Käse zeigt - die Dame kratzt sich während des Käsemachens am Allerwertesten und damit erklärt sich wohl der durchdringende Geruch dieses Harzer Produktes :-))
  • Sonnenrosette
  • Nun gehen Sie wieder am Marktplatz vorbei immer geradeaus Richtung Breites Tor. Auf der linken Seite gegenüber der Kirche finden Sie einen romantischen kleinen Platz (Schuhof), dessen Häuser viel einfacher gebaut sind als die anderen Häuser Goslars, da er in einer Zeit abbrannte als zu wenig Geld für verzierte Häuser vorhanden war. Übrigens sind die geschnitzten und farbig bemalten Sonnenrosetten an Goslar Häusern sehr bekannt. Schauen Sie einfach mal in die Höhe...
  • Hier in der Nähe des Schuhofes gibt es auch eine Häuserschlucht, in der die obersten Stockwerke gegenüberliegender Häuser sich fast berühren.
  • Wenn Sie die breitere Straße Richtung Breites Tor weiter verfolgen, gelangen Sie zu den gut erhaltenen Bauwerken der Stadtmauern.
  • Noch etwas weiter und Sie stehen am Zwinger, einem Rundturm mit meterdicken Mauern.
Natürlich gibt es noch viel, viel mehr zu sehen, aber wer nicht viel Zeit hat oder Kultur nur am Rande streifen möchte, kann nach diesem Rundgang schon mitreden. Noch schneller geht eine Besichtigungstour mit der Bimmelbahn oder dem Cabriobus - beides Rundfahrtenvehikel (teilweise nur Sommerbetrieb).

Die Besichtigungstour
Ein absolutes Muss ist die Besichtigung der Kaiserpfalz mit riesigen Gemälden und Krypta. Auch der Huldigungssaal und das Glockenspiel auf dem Marktplatz sowie das am Stadtrand liegende Besucherbergwerk mit Museum Rammelsberg gehören zum Pflichtprogramm. Wer dann noch mag, kann sich die Dioramen im Zinnfigurenmuseum oder Spielzeug vergangener Zeiten im Puppenmuseum anschauen. Oder sich im Foltermuseum des Zwingers gruseln. Im Goslarer Museum zeigt man Exponate der Ur-und Frühgeschichte sowie Kunst und Kultur.

Weitere Museen, Ausstellungen, Tipps und genaue Infos zu allen Öffnungszeiten und Adressen gibt es unter www.goslarinfo.de

Alles Weitere gibt es bei der
Tourist-Information der GOSLAR marketing gmbh
Markt 7
38640 Goslar
Tel. 05321-78060
Fax 05321-780644
E-Mail: tourist-information@goslar.de


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